Montag, 11. Februar 2013

Hegel-Preis für die Mißachtung der Logik - Die Preisverleihung!

Wie spannend war es in diesem Jahr! Lange Zeit lagen die vier Kandidaten für den Hegel-Preis für die Mißachtung der Logik in der Gunst der Leser Kopf an Kopf! Die Wahl viel auch tatsächlich nicht leicht, doch am Ende setzte sich eine Gewinnerin klar durch! Ganze 214 Stimmen wurden abgegeben, und [etwas spät, aber] hier sind sie, die Ergebnisse der Wahl zum Hegel-Preisträger des Jahres 2012!

Platz 4: Mit 19% der Stimmen schafft es Herr Wolfgang Ockenfels OP auf den vierten von vier Plätzen - ein harter Schlag für die traditionell in der Mißachtung der Logik so starke römisch-katholische Kirche! Derart abgestraft von den DWüdW-Lesern, kann es kaum noch erstaunen, daß führende Berufsgläubische des Landes schon eine Katholikenphobie und Pogromstimmung ausmachen! Doch sofern der katholenfeindliche Mob nicht alle Kirchen niederbrennt, kann das Team RKK es im nächsten Jahr erneut versuchen!

Platz 3: Ein wenig besser schnitten die Evangelikalen in diesem Jahr ab. Mit 23% auf dem dritten Platz: Thomas Schneider! Leider wird auch er weiterhin preisunwürdig Gottes Wille im Erzgebirgskreis  durchsetzen müssen! Zum Trost und Ansport gibt's aber einen dicken Schmatzer (ohne Zunge!) von den männlichen Mitgliedern des Hegel-Preiskommitees!

Platz 2: Mit 25% der Stimmen konnte sich Wolfgang Thierse den zweiten Platz beim Hegel-Preis für die Mißachtung der Logik 2012 sichern! Doch so schön seine Ausführungen zum Untergang der DDR auch waren, am Ende konnte der doch nicht die Mehrheit hinter sich bringen. DWüdW bleibt damit immerhin eine Litschiaktionswoche erspart - und wir kommen gleich zum Preisträger des Jahres 2012:

Platz 1: Dritte Preisträgerin des Hegel-Preises für die Mißachtung der Logik ist
Frau Claudia Jarzebowski!
Das Hegel-Preiskommitee und das gesamte DWüdW-Team gratulieren ganz herzlich! Mit 31% der Stimmen konnte die Historikerin und Hobbyethikerin Prof. Dr. Jarzebowski mit ihrer Stellungnahme im Deutschen Ethikrat zum Thema "Inzestverbot" die DWüdW-Leserschaft überzeugen. Und zum ersten Mal zeichnet der Hegel-Preis nicht nur ein einzelnes Zitat aus, sondern ein ganzes Werk!
Der Preis wurde inzwischen in einer ebenso prächtigen wie imaginierten Zeremonie der würdigen Preisträgerin überreicht.

Offizieller Festakt zur Verleihung des Hegel-Preises für die Mißachtung
der Logik 2012 (Symbolbild. Tatsächliche Ereignisse können von der
Darstellung abweichen).
Selbstverständlich ist die Laudatio auf Frau Jarzebowski wieder wörtlich dokumentiert. Und selbstverständlich wurde auch dieses Jahr nach der offiziellen Preiszeremonie noch lange auf der inoffiziellen Hegel-Preisparty kräftig weiter gefeiert!

Inoffizielle Feier nach der Verleihung des Hegel-Preises für die Miß-
achtung der Logik 2012 (Symbolbild. Tatsächliche Ereignisse können
von der Darstellung abweichen.)
Damit schließt der Hegel-Preis 2012 und das Hegel-Preiskommitee kann endlich wieder der Rest des Jahres faul in der Ecke rumhängen. Doch es hat keinen Zweifel daran, daß auch 2013 wieder ein starker Jahrgang in der Mißachtung der Logik werden wird! Bis Dezember dann!

Kommentare:

  1. Tja, mein Favorit Ockenfels landete auf dem letzten Platz. Schade, wo doch die Beschneidungsdebatte ein so hervorragendes Feld bot, um Schwachsinn zu reden - Chance verpasst. War aber auch ein stark besetztes Feld.

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    1. Wenigstens hat der Papst Konsequenzen aus dem Versagen seiner Mannschaft gezogen und ist zurückgetreten!

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